Grundlagen Ink-Jet-Druck

Beim Ink-Jet verfahren werden, vereinfacht ausgedrückt, flüssige Farben auf ein Substrat wie z.B. Papier gesprüht.
Die Farbintensität wird zum Teil über die Farbmenge und über die Qualität des Papieres definiert.

Geringe Farbmengen ergeben „blasse“ Farben, für intensive Farbwiedergabe sind höhere Farbmengen erforderlich.

Das Papier oder das zu bedruckende Substrat muss also sowohl die Flüssigkeitsmenge absorbieren (Trocknung) als auch, um eine hohe Farbintensität zu schaffen, die Farbanteile der Flüssigkeit an der Oberfläche halten, ohne dass es zu einem „vermischen“ der Farben kommt um auch klare Konturen des Ausdruckes zu erhalten.

Die nachfolgenden Grafiken verdeutlichen das unterschiedliche Absorptionsverhalten verschiedener Papiertypen.

Unbeschichtetes Papier



Bei unbeschichteten Papieren werden die Farben vom gesamten Papierkörper absorbiert, so dass der Ausdruck unscharf und gering farbintensiv wird.

Beschichtete Ink-Jet Papiere trocknen sehr schnell und die Farbanteile bleiben an der Oberfläche, so dass ein intensiver, konturenscharfer Ausdruck entsteht.




Glänzende oder Seidenmatte Papiere

Für Fotorealistische Ausdrucke werden in der Regel glänzende oder Seidenmatte Papiere eingesetzt, deren Basispapier mit PE beschichtet sind.
Durch die PE-Beschichtung wird verhindert, dass Feuchtigkeit in das Basispapier eindringt, die Griffigkeit und die Stabilität des Photoausdruckes wird wesentlich erhöht.




Farbtypen

Es werden drei Farbtypen unterschieden:

  • Wasserbasierende Tinten
  • Pigmentierte Tinten sind in der Regel langfristig Farbstabiler
  • Lösungsmittelhaltige Tinten werden in der Regel auf Kunststoffsubstraten für Banner und Poster im Aussenbereich eingesetzt.

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Technische Informationen

Bitte finden Sie im Technikteil vertiefende Informationen über Thermopapiere, Ink-Jet-, Laser-Druck und Selbstklebeetiketten

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